Fr der 30. Woche im Jahreskreis |
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g Sel. Maria Restituta Kafka, Ordensfrau, Märtyrin gr M vom Tag, zB: Tg 319,39; Gg 245; Sg 525,1 L: Röm 9,1–5 Ev: Lk 14,1–6 r M von der sel . Maria Restituta (ÖEigF, Ergänzungsheft II, 2011, S . 41) (Com Jf oder Mt oder MB II 820a) L und Ev vom Tag oder aus den AuswL (Com Jf oder Mt; ML VI 790 f oder 788 ff) |
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| Am 1 . Mai 1894 wurde in Brünn-Husovice, Tschechi- en, dem mährischen Schuhmacher Anton Kafka und seiner böhmischen Ehefrau Marie, geb . Stehlík, das sechste von sieben Kindern geschenkt: Helene Kaf- ka – Helena Kafkowá . Im Alter von etwa zwei Jahren in die Reichshaupt- und Residenzstadt Wien übersie- delt, wuchs Helene im typischen Milieu einer armen tschechischen Zuwandererfamilie im 20 . Wiener Gemeindebezirk (Brigittenau) auf . Ihre Berufung zur Krankenschwester und Ordensfrau entwickelte sich zuerst im neu gegründeten städtischen Krankenhaus Wien-Lainz, von wo sie 1914 in die dort wirkende Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe – im Volksmund nach ihrem Mut- terhaus in der Wiener Hartmanngasse auch ,,Hart- mannschwestern“ genannt – eintrat . Schwester Maria Restituta – so ihr Ordensname nach einer frühchristlichen Märtyrin – arbeitete ab 1919 am heutigen niederösterreichischen Landeskrankenhaus Mödling bei Wien, wo sie bald als souveräne leitende Operationsschwester und Narkotiseurin, aber auch als verständnisvolle und befreiende Helferin in seelischer Not weit und breit bekannt und gesucht war . Unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurde die lei- denschaftliche Christin und Österreicherin Maria Res- tituta wegen ihres unerschütterlichen und konsequen- ten Eintretens für Glauben, Recht und Menschenwürde zur Verbrecherin gestempelt . Am Aschermittwoch, dem 18 . Februar 1942, von der Gestapo verhaftet und am 29 . Oktober 1942 „wegen landesverräterischer Feindbegünstigung und Vorberei- tung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt, bestand Sr . Restituta nach 13-monatiger Haft, davon fünf Monate in der Todeszelle, am 30 . März 1943 unter dem Fallbeil des Wiener Landesgerichts das Martyrium . 1977: Krojer, Br . Emanuel Johann SVD 1981: Seifert, Br . Reinhold FSC 1986: Bredendick, P . Alexander COp, Kollegium Wien 15 1999: Körbel, P . Hugo M . OSM, Kpl . in Gutenstein Vorbichler, P . DDr . Anton SVD, emer . Univ .-Prof . 2008: Buse, Johannes, Pfr . i . R . 2010: Nyikos, P . Rudolf MI 2018: Schwarzenberger, Dr . Rudolf, Pfr . i . R . |
Fr der 30. Woche im Jahreskreis |
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g Sel. Maria Restituta Kafka, Ordensfrau, Märtyrin gr M vom Tag, zB: Tg 319,39; Gg 245; Sg 525,1 L: Röm 9,1–5 Ev: Lk 14,1–6 r M von der sel . Maria Restituta (ÖEigF, Ergänzungsheft II, 2011, S . 41) (Com Jf oder Mt oder MB II 820a) L und Ev vom Tag oder aus den AuswL (Com Jf oder Mt; ML VI 790 f oder 788 ff) |
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| Am 1 . Mai 1894 wurde in Brünn-Husovice, Tschechi- en, dem mährischen Schuhmacher Anton Kafka und seiner böhmischen Ehefrau Marie, geb . Stehlík, das sechste von sieben Kindern geschenkt: Helene Kaf- ka – Helena Kafkowá . Im Alter von etwa zwei Jahren in die Reichshaupt- und Residenzstadt Wien übersie- delt, wuchs Helene im typischen Milieu einer armen tschechischen Zuwandererfamilie im 20 . Wiener Gemeindebezirk (Brigittenau) auf . Ihre Berufung zur Krankenschwester und Ordensfrau entwickelte sich zuerst im neu gegründeten städtischen Krankenhaus Wien-Lainz, von wo sie 1914 in die dort wirkende Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe – im Volksmund nach ihrem Mut- terhaus in der Wiener Hartmanngasse auch ,,Hart- mannschwestern“ genannt – eintrat . Schwester Maria Restituta – so ihr Ordensname nach einer frühchristlichen Märtyrin – arbeitete ab 1919 am heutigen niederösterreichischen Landeskrankenhaus Mödling bei Wien, wo sie bald als souveräne leitende Operationsschwester und Narkotiseurin, aber auch als verständnisvolle und befreiende Helferin in seelischer Not weit und breit bekannt und gesucht war . Unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurde die lei- denschaftliche Christin und Österreicherin Maria Res- tituta wegen ihres unerschütterlichen und konsequen- ten Eintretens für Glauben, Recht und Menschenwürde zur Verbrecherin gestempelt . Am Aschermittwoch, dem 18 . Februar 1942, von der Gestapo verhaftet und am 29 . Oktober 1942 „wegen landesverräterischer Feindbegünstigung und Vorberei- tung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt, bestand Sr . Restituta nach 13-monatiger Haft, davon fünf Monate in der Todeszelle, am 30 . März 1943 unter dem Fallbeil des Wiener Landesgerichts das Martyrium . 1977: Krojer, Br . Emanuel Johann SVD 1981: Seifert, Br . Reinhold FSC 1986: Bredendick, P . Alexander COp, Kollegium Wien 15 1999: Körbel, P . Hugo M . OSM, Kpl . in Gutenstein Vorbichler, P . DDr . Anton SVD, emer . Univ .-Prof . 2008: Buse, Johannes, Pfr . i . R . 2010: Nyikos, P . Rudolf MI 2018: Schwarzenberger, Dr . Rudolf, Pfr . i . R . |