Fr der 4. Osterwoche g Hl. Pius V., Papst 

W M vom Tag

L: Apg 13,26–33

Ev: Joh 14,1–6

W M vom hl . Pius (Com Pp)

L u . Ev vom Tag od . aus den AuswL, zB: L: 1 Kor 4,1–5

Ev: Joh 21,1 .15–17

1

18:00

Heilige Messe, anschl. Eucharistische Anbetung

 

 

 

 

Michele Ghislieri wurde am 15. Jänner 1504 zu Bos- co in Oberitalien geboren. Mit 14 Jahren wurde er Dominikaner. Er war Prediger, Großinquisitor in der Lombardei und Ordensprovinzial. Paul IV., der ihm geistesverwandt war, gab ihm das Bistum Sutri und verlieh ihm die Kardinalswürde. Am 7. Jänner 1566 wurde er zum Papst gewählt. Pius V. war der erste große Papst der innerkirchlichen Reform nach dem Trienter Konzil und führte entschlossen dessen Be- schlüsse durch: Ausgabe des Catechismus Romanus, des römischen Breviers und des Missale, Reorganisa- tion der Kurie usw. Seine unermüdlichen Bemühun- gen, Spanien und Venedig zum gemeinsamen Kampf gegen die drohende Türkengefahr zu bewegen, wurden durch den großen Seesieg bei Lepanto 1571 gekrönt. Er war von unnachsichtiger Strenge gegen die Verirrungen einer Zeit, deren leidenschaftliches Interesse an theologischen Problemen sich in erbitterten Kämp- fen auslebte. Er drohte Philipp II. von Spanien wegen seines Staatskirchentums mit dem Interdikt und beleg- te Elisabeth von England mit dem Bann. Menschliche Klugheit bedeutete ihm wenig; er war kein Diplomat und wollte es auch nicht sein. Er lebte auch als Papst in der ganzen Strenge seines Mönchtums, und alle seine Entscheidungen waren von seiner tiefen Verwurze- lung in einem übernatürlichen Standort her motiviert. Der Heilige starb zu Rom 1572. 1975: Walter, Wilhelm, Pfr. i. R. 1977: Leibold, P. Josef SM, Dir. der Albertus- Magnus-Schule Ober, Dr. Josef, RelProf. i. R. Weidl, Edmund (Leitmeritz), Pfr. i. R. 1992: Ungar, Dr. Leopold, Leiter der Caritas d. ED Wien i. R. 1995: Krapfenbauer, Ubald Rudolf CanReg, Pfr. i. R. 2007: Ponta, P. Heinrich OFMConv (D), ea. Diakon in der Pfarre Alservorstadt, Wien 8 

Fr der 4. Osterwoche g Hl. Pius V., Papst 

W M vom Tag

L: Apg 13,26–33

Ev: Joh 14,1–6

W M vom hl . Pius (Com Pp)

L u . Ev vom Tag od . aus den AuswL, zB: L: 1 Kor 4,1–5

Ev: Joh 21,1 .15–17

1

18:00

Heilige Messe, anschl. Eucharistische Anbetung

 

 

 

 

Michele Ghislieri wurde am 15. Jänner 1504 zu Bos- co in Oberitalien geboren. Mit 14 Jahren wurde er Dominikaner. Er war Prediger, Großinquisitor in der Lombardei und Ordensprovinzial. Paul IV., der ihm geistesverwandt war, gab ihm das Bistum Sutri und verlieh ihm die Kardinalswürde. Am 7. Jänner 1566 wurde er zum Papst gewählt. Pius V. war der erste große Papst der innerkirchlichen Reform nach dem Trienter Konzil und führte entschlossen dessen Be- schlüsse durch: Ausgabe des Catechismus Romanus, des römischen Breviers und des Missale, Reorganisa- tion der Kurie usw. Seine unermüdlichen Bemühun- gen, Spanien und Venedig zum gemeinsamen Kampf gegen die drohende Türkengefahr zu bewegen, wurden durch den großen Seesieg bei Lepanto 1571 gekrönt. Er war von unnachsichtiger Strenge gegen die Verirrungen einer Zeit, deren leidenschaftliches Interesse an theologischen Problemen sich in erbitterten Kämp- fen auslebte. Er drohte Philipp II. von Spanien wegen seines Staatskirchentums mit dem Interdikt und beleg- te Elisabeth von England mit dem Bann. Menschliche Klugheit bedeutete ihm wenig; er war kein Diplomat und wollte es auch nicht sein. Er lebte auch als Papst in der ganzen Strenge seines Mönchtums, und alle seine Entscheidungen waren von seiner tiefen Verwurze- lung in einem übernatürlichen Standort her motiviert. Der Heilige starb zu Rom 1572. 1975: Walter, Wilhelm, Pfr. i. R. 1977: Leibold, P. Josef SM, Dir. der Albertus- Magnus-Schule Ober, Dr. Josef, RelProf. i. R. Weidl, Edmund (Leitmeritz), Pfr. i. R. 1992: Ungar, Dr. Leopold, Leiter der Caritas d. ED Wien i. R. 1995: Krapfenbauer, Ubald Rudolf CanReg, Pfr. i. R. 2007: Ponta, P. Heinrich OFMConv (D), ea. Diakon in der Pfarre Alservorstadt, Wien 8