So + 2. ADVENTSONNTAG |
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Der g des hl. Nikolaus entfällt. V M vom So ♫: GL 218, 360, 790/791 Sammlung (optional) für die Aktion „Sei So Frei“ |
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Nikolaus von Myra wurde zwischen 270 und 286 in Patara (Region Lykien, heute Türkei) geboren. Historisch ist über ihn wenig bekannt. Sein Onkel Nikolaus, Bischof von Myra, soll ihn mit 19 zum Priester geweiht haben; später soll er Abt des Klosters Sion bei Myra geworden sein. Während der Christenverfolgung 310 wurde er gefangen genommen und gefoltert. Einigen Berichten und einigen Teilnehmerlisten des Konzils von Nicäa (325) folgend, war Nikolaus Konzilsvater, wenngleich er in der (unvollständig überlieferten) Unterzeichnerliste nicht aufscheint. Gestorben ist er an einem 6. Dezember. – Vor der Eroberung Myras durch seldschukische Truppen 1087 raubten italienische Kaufleute die Reliquien des Heiligen und brachten sie nach Bari. Dort ruhen sie in der Basilika San Nicola. – Rund um Nikolaus bildeten sich viele Legenden, so z. B. diese: Ein Mann beabsichtigte, seine drei Töchter zur Prostitution freizugeben, da er sie mangels Mitgift nicht standesgemäß verheiraten konnte. Nikolaus, noch nicht Bischof, aber reicher Erbe, erfuhr das und warf in drei aufeinander folgenden Nächten je einen großen Goldklumpen durch das Fenster des Hauses. In der dritten Nacht spürte ihn der Vater auf und bedankte sich für die Hilfe. Aufgrund dieser Legende wird der Heilige oft mit drei goldenen Kugeln oder Äpfeln dargestellt. – Der Brauch, dass der Nikolo die Kinder befragt, ob sie brav gewesen seien, geht auf das Gleichnis von den Talenten (Mt 25,14–30) zurück, das früher am 6. Dezember als Evangelium vorgesehen war. |
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Der g des hl. Nikolaus entfällt. V M vom So ♫: GL 218, 360, 790/791 Sammlung (optional) für die Aktion „Sei So Frei“ |
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Nikolaus von Myra wurde zwischen 270 und 286 in Patara (Region Lykien, heute Türkei) geboren. Historisch ist über ihn wenig bekannt. Sein Onkel Nikolaus, Bischof von Myra, soll ihn mit 19 zum Priester geweiht haben; später soll er Abt des Klosters Sion bei Myra geworden sein. Während der Christenverfolgung 310 wurde er gefangen genommen und gefoltert. Einigen Berichten und einigen Teilnehmerlisten des Konzils von Nicäa (325) folgend, war Nikolaus Konzilsvater, wenngleich er in der (unvollständig überlieferten) Unterzeichnerliste nicht aufscheint. Gestorben ist er an einem 6. Dezember. – Vor der Eroberung Myras durch seldschukische Truppen 1087 raubten italienische Kaufleute die Reliquien des Heiligen und brachten sie nach Bari. Dort ruhen sie in der Basilika San Nicola. – Rund um Nikolaus bildeten sich viele Legenden, so z. B. diese: Ein Mann beabsichtigte, seine drei Töchter zur Prostitution freizugeben, da er sie mangels Mitgift nicht standesgemäß verheiraten konnte. Nikolaus, noch nicht Bischof, aber reicher Erbe, erfuhr das und warf in drei aufeinander folgenden Nächten je einen großen Goldklumpen durch das Fenster des Hauses. In der dritten Nacht spürte ihn der Vater auf und bedankte sich für die Hilfe. Aufgrund dieser Legende wird der Heilige oft mit drei goldenen Kugeln oder Äpfeln dargestellt. – Der Brauch, dass der Nikolo die Kinder befragt, ob sie brav gewesen seien, geht auf das Gleichnis von den Talenten (Mt 25,14–30) zurück, das früher am 6. Dezember als Evangelium vorgesehen war. |