Kirchenführer

  • Dekanatskirche

    "Maria Trost im Elend"

    Im Jahre 1050 wurde Pottenstein als Pfarre von Passau aus gegründet.

    Die erste Kirche war - wie damals üblich - ein Holzbau, von dem nichts übrigblieb.

    Im 12. Jh. entstand eine aus Steinen erbaute romanische Kirche, von der das Untergeschoß des Turmes bis heute erhalten geblieben ist.

    Im 14. Jh. wurde der Turm erhöht und ein gotischer Chor gegen Osten vorgebaut dank der Initiative Königin Elisabeths, der Gemahlin Friedrich des Schönen, die als Besitzerin und Wohltäterin Pottensteins überliefert ist.

    Etwa 100 Jahre später wurden an den Turm Kapellen angebaut, deren Gewölberippen der hochentwickelten Gotik angehören.

  • Einleitung

    Diese Seite soll Ihnen einen kleinen Überblick über Sehenswertes in und über die Geschichte der Pfarre Pottenstein geben.

    Sie enthält Auszüge aus dem Kirchenführer, der in der Wallfahrtskirche aufliegt.

    Wir senden Ihnen auch gerne ein Exemplar zu. Eine e-mail oder ein Anruf in der Pfarrkanzlei genügt!

  • Marktgemeinde Pottenstein

    Am Ufer der Triesting in der Erweiterung des gleichnamigen Tales liegt Pottenstein - inmitten herrlicher Natur.

    Der Ort blickt auf eine 1000jährige Geschichte zurück.

    Auf Wikipedia erfahren Sie mehr über die Geschichte der Wallfahrtskircheund den Ort Pottenstein.

  • Pottenstein als Wallfahrtsort

     

    Die Wallfahrt nach Pottenstein begann im 17. Jh. in der Zeit der Gegenreformation. Während früher der Titel "Unsere liebe Frau in Pottenstein" üblich war, kommt 1605 der Titel "Unsere liebe Frau Maria Brunn im Elend" auf. Bald jedoch setzte sich die Bezeichnung "Maria in exilio" oder "Maria Trost im Elend" durch. In der Zeit Kaiserin Theresias erreichten die Wallfahrten ihren Höhepunkt. Sie selbst soll mehrmals in Pottenstein gewesen sein. Als Josef II. 1782 die Wallfahrten verbot, bedeutete das für Pottenstein auch einen großen wirtschaftlichen Verlust. Sehenswert ist das Urlauberkreuz, ein gotischer Tabernakelpfeiler an der Osteinfahrtsstraße von Pottenstein. Es diente dem Empfang und der Verabschiedung (Beurlaubung) der Wallfahrer.